PROJEKTTAG HOMOSEXUALITÄT

Am 30. Juni 2015 veranstalteten fünf Schüler/innen des P-Seminars Sozialkunde im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ einen „Aktionstag Homosexualität“ für die 9. Jahrgangsstufe, mit dem sie dazu beitragen wollten, mehr Toleranz und Akzeptanz gegenüber Homosexuellen zu schaffen.

Mit einem selbst produzierten Kurzfilm versuchten sie erfolgreich, Offenheit für diese Thematik zu erreichen. Anschließend entkräfteten sie typische Vorurteile gegenüber Homosexuellen und problematisierten den Gebrauch des Wortes „schwul“ als Schimpfwort.

Ein Rollenspiel zu einer „Coming out“- Situation führte zu einer Diskussion darüber, wie wohl die eigenen Eltern und Freunde darauf reagieren würden, und eine Studie über die Ursachen und Folgen von Homophobie brachte die Neuntklässler ebenfalls stark zum Nachdenken.

Anschließend wurden der „Christopher Street Day“, die Vorbildfunktion von prominenten Lesben und Schwulen sowie die rechtliche Situation in Deutschland und weltweit thematisiert. Auf einer Weltkarte sollten die Schüler markieren, in welchen Ländern der Welt die gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt ist, in welchen nicht, und in welchen Homosexualität bestraft wird – teilweise sogar mit dem Tode.

Zum Abschluss ging es um die Frage, was jeder einzelne von uns tun kann, um die Akzeptanz von Homosexuellen und die Gleichbehandlung von Menschen mit verschiedenen sexuellen Orientierungen in unserer Gesellschaft zu verbessern.