2014 Studienfahrt nach Irland

 

Studienfahrt – Irland 2014

 

Es war der 18. Juli 2014, als wir bei Nacht und Nebel die schöne Kleinstadt Eichstätt verließen, um uns in ein unvorstellbares Abenteuer zu stürzen. Die Reise begann am Busbahnhof mit dem Ziel Zeebrugge in Belgien, von wo aus wir mit der Fähre nach Hull in Mittelengland übersetzten.

Die Überfahrt gestaltete sich trotz der quälend langsamen Geschwindigkeit dank der musikalischen Untermahlung und der ruhigen See dennoch angenehm. Die harmonischen Gesänge vermischten sich mit dem Rauschen der Wellen und wir fühlten eine Freiheit die wir sonst nur aus unseren Lieblingsromanen kennen.

Am darauf folgenden Tag fuhren wir, in Hull angekommen, quer durch England, um am Nachmittag in Hollyhead anzukommen und dort mit der zweiten Fähre nach Dublin über zusetzten, um dort zeitbedingt jedoch nur 2 Stunden im Temple Bar-District verbringen zu können, Nachtruhe war schließlich um 24 Uhr, was strengstens befolgt wurde. Denn wir hatten eine Ahnung, dass die folgenden Tage Erinnerungen schaffen, welche wir nie missen möchten.

In Glendalough besichtigten wir am nächsten Morgen die Wirkstätte des Heiligen Kevin, eine alte Klostersiedlung samt Friedhof und Rundturm (irisch: Cloigtheach), und das ganze in passendem irischen Wetter, denn es regnete. Der Nebel lag ungewöhnlich tief und schlang sich um die einzelnen Gräber. Kein Wunder, dass Irland als das Heimatland der Mythen und Sagen gilt. Am selben Tag besuchten wir gegen Mittag den Rock of Cashel, eines der Wahrzeichen Irlands.

Wieder in der Herberge angekommen feierten wir den 18ten Geburtstag unseres Mitschülers Lukas Stark, welcher uns sehr am Herzen liegt und deshalb auch die Überraschung zu seinem Geburtstag liebevoll ausfiel, besuchten ein Volksfest, und machten uns in der Stadt wohl für längere Zeit zum Gesprächsthema.

Am nächsten Tag statteten wir Cahersiveen, eine Rekonstruktion eines steinzeitlichen Fords einen Besuch ab, das wir für unser IRL-Gruppenfoto zweckentfremdeten.

 

 

Danach setzten wir unsere Rundreise fort und erreichten über verschlungene Wege, hierbei unser Dank an den Busfahrer, Ladies' View, den Ort an dem man, so sagt man, die beste Aussicht über die irische Landschaft hat. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, kein Regen, kein Nebel, eine herrliche Aussicht und viele viele Selfies und Fotos, denn obwohl unsere Augen ein Objektiv und unsere Herzen Speicher sind wünschten wir uns Erinnerungen zum Anfassen.

 

Auf unserer nächsten Station, Muckross Park Hotel, besichtigten wir die ausladenden Gartenanlagen des Anwesens und begaben uns schließlich wieder zurück in unsere Herberge in Killarney.

Am nächsten Tag besichtigten wir Adare, wo wir eine gute Führung in die Ruinen von Desmond Castle mit anschließender Kerkerbesichtigung genossen. Am selben Tag besuchten wir das Freilichtmuseum Bunratty Folk Park, in dem wir die Möglichkeit hatten durch ein rekonstruiertes mittelalterliches Dorf zu laufen und die Geschichte selbst zu erleben und zu atmen.  Am Abend ließen wir den Tag durch musikalische Untermalung durch Herrn Meyer und Herrn Bleitzhofer ausklingen.

Den Tag darauf fuhren wir zu den Cliffs of Moher, einer Steilküstenformation, die wir wiederum Dank des guten Wetters in all ihrer Größe bestaunen konnten.

 

Danach unternahmen wir eine  Wanderung durch die irischen Lande, auf der uns ein Hund (getauft Suarez) den gesamten Weg über begleitete und erheiterte. Unser nächstes Ziel war die Stadt Galway wo wir wir im Rahmen des Galway-Straßenfestes, einen äußerst heiteren Abend mit Deutschen, Spaniern, Österreichern und Französinnen verbrachten.

Am nächsten Morgen brachen wir  nach Clonmacnoise auf, einer alten Glaubensstätte und Klosterruine, wo wir wiederum eine Führung genossen.

 

 

Danach machten wir uns auf den Rückweg nach Dublin, gingen dort shoppen, machten eine Stadtführung und genossen das dortige Publeben.

Die zwei folgenden Tage waren für die Rückreise verbucht, wir verbrachen sehr viel Zeit im Bus und auf den Fähren.

Insgesamt war dies eine wunderbare Klassenfahrt und eine Erfahrung, die niemand von uns je vergessen wird, Danke hierbei an Frau Köch, Herrn Bleitzhofer, Herrn Meyer.