Ausbildungsrichtungen

  
  
Das Willibald-Gymnasium ist

  • ein Naturwissenschaft­lich-techno­logisches,
  • ein Sprachliches und
  • ein Sozialwissenschaftliches Gymnasium.

Als Anfangssprache kann für alle drei Ausbildungs­richtungen

  • Latein oder
  • Englisch gewählt werden.

Die zweite Fremdsprache beginnt in der Jahrgangsstufe 6:

  • Englisch für Schüler mit Latein als erster Fremdsprache
  • Latein oder Französisch für Schüler mit Englisch als erster Fremdsprache

 

SG ..........................................................................................

Im Sprachlichen Gymnasium kommt in Jahrgangsstufe 8

  • als dritte Fremdsprache Französisch bzw. Spanisch dazu.

Mögliche Sprachenfolgen:

  • Englisch – Latein – Französisch
  • Latein – Englisch – Französisch
  • Englisch – Latein – Spanisch
  • Latein – Englisch – Spanisch

Daneben ist auch die rein moderne Sprachenfolge Englisch – Französisch – Spanisch möglich,
welche Ihrem Kind im späteren Berufsleben erhebliche Vorteile eröffnet.
Personal mit solch umfassenden Kenntnissen in den modernen Fremdsprachen
ist überall sehr begehrt!

Schließlich gibt es in allen drei Gymnasialtypen die Möglichkeit,
die 1. Fremdsprache Latein bzw. die 2. Fremdsprache (Latein, Französisch)
durch Spanisch (spät beginnend) zu ersetzen.

       

 

NTG .........................................................................................

Im Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium wird

  • der Schwerpunkt ab Jahrgangsstufe 8 mit Chemie und Physik gesetzt.
  • In Jahrgangs­stufe 9 kommt dann Informatik hinzu.

     

 

SWG .........................................................................................

Im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium liegt

  • der Schwerpunkt auf Sozialkunde und dem neuen Fach
  • Sozialpraktische Grundbildung.
  • Auch Praktika spielen eine große Rolle.

 

Sprachliches
Gymnasium

Naturwissenschaftlich-technologisches
Gymnasium

Sozialwissenschaftliches
Gymnasium

Sprachenfolge:

Jgst. 5: Latein
Jgst. 6: Englisch
Jgst. 8: Französisch oder Spanisch

oder

Jgst. 5: Englisch
Jgst. 6: Latein
Jgst. 8: Französisch oder Spanisch

oder

Jgst. 5: Englisch
Jgst. 6: Französisch
Jgst. 8: Spanisch

Sprachenfolge:

Jgst. 5: Englisch
Jgst. 6: Latein oder Französisch

oder

Jgst. 5: Latein
Jgst. 6: Englisch

 

ab Jgst. 8:

mehr Physik, mehr Chemie

ab Jgst. 9:

Informatik (neu)

Sprachenfolge:

Jgst. 5: Englisch
Jgst. 6: Latein oder Französisch

oder

Jgst. 5: Latein
Jgst. 6: Englisch

 

ab Jgst. 8:

Sozialkunde
Sozialpraktische Grundbildung
Praktika

ab Jgst. 10:
wahlweise Spanisch (spät beginnend) statt
1. Fremdsprache Latein oder 2. Fremdsprache Latein/ Französisch

Hinweis: Die Festlegung der Sprachlichen, Naturwissenschaftlich-technologischen und Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Ausbil­dungsrichtung erfolgt für alle Schülerinnen und Schüler erst am Ende der 7. Jahrgangsstufe.

    

 

STUNDENTAFELN .......................................................................

 

Sprachliches Gymnasium

 

Technologisch-naturwissenschaftliches Gymnasium

 

Sozialwissenschaftliches Gymnasium

 

  • 1) Für zweisprachige Züge gelten modifizierte Stundentafeln, die das Staatsministerium festlegt.

  • 2) In einstündigen Pflichtfächern kann der Unterricht in Epochen erteilt werden. Am SG, NTG und WSG können die Fächer Kunst und Musik in den Jahrgangsstufen 8 und 9 wechselweise jeweils zweistündig unterrichtet werden.

  • 3) Dieses Pflichtfach ist Kernfach. Am WSG mit wirtschaftswissenschaftlichem Profil (WSG-W) ist Wirtschaft und Recht Kernfach, am WSG mit sozialwissenschaftlichem Profil (WSG-S) Sozialkunde.

  • 4) Englisch ist verpflichtend 1. oder 2. Fremdsprache.

  • 5) Latein ist verpflichtend 1. oder 2. Fremdsprache. Auf Antrag kann vom Staatsministerium eine Sprachenfolge von drei modernen Fremdsprachen genehmigt werden. Am Humanistischen Gymnasium ist Latein verpflichtend 1. oder 2. Fremdsprache (vgl. Art. 9 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BayEUG).

  • 6) Die Festlegung der Fremdsprachenfolgen an den an der Schule eingerichteten Ausbildungsrichtungen obliegt im Rahmen der vorstehenden Vorgaben und im Rahmen des der Schule zustehenden Budgets an Lehrerwochenstunden der Schule im Einvernehmen mit dem Elternbeirat.

  • 7) Die Schule kann nach Jahrgangsstufe 9 im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten die Ablösung der 1. oder 2. Fremdsprache durch eine in Jahrgangsstufe 10 neu einsetzende spät beginnende Fremdsprache anbieten. In Ausnahmefällen kann die Schulleiterin oder der Schulleiter in den ersten vier Wochen der Jahrgangsstufe 10 ein Zurückwechseln zur ersetzten Fremdsprache genehmigen. Der Unterricht in der neu einsetzenden spät beginnenden Fremdsprache wird im Umfang von vier Wochenstunden erteilt, davon ist eine den Intensivierungsstunden zu entnehmen.

  • 8) Die Profilstunden werden am Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium zur Stärkung von Chemie und Physik, am Musischen Gymnasium zur Stärkung des musischen Profils (insbesondere Kunst) und am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasium zur Stärkung der wirtschafts- und sozialkundlichen Fächer eingesetzt.

  • 9) Die Intensivierungsstunden sollen den individuellen Lernprozess durch gezieltes Üben, Wiederholen und Vertiefen in kleineren Lerngruppen unterstützen. Zudem bieten sie die Möglichkeit, die Potenziale von besonders Begabten zielgerichteter zu fördern. Bei der Zuordnung zu den Fächern können auch schulische Schwerpunktsetzungen (Schulprofil) berücksichtigt werden. Die Intensivierungsstunden dienen nicht der Vermittlung neuer Lehrplaninhalte. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf können zum Besuch bestimmter Intensivierungsstunden verpflichtet werden.

  • 10) Die Note im Instrumentalspiel geht in die Fachnote Musik ein. Der Unterricht im Instrumentalspiel kann nicht in Epochen erteilt werden.

  • 11) Am WSG kann im sozialwissenschaftlichen Profil statt des Faches Kunst in den Jahrgangsstufen 7 und 8 das Fach Textilarbeit mit Werken mit gleicher Stundenzahl angeboten werden, solange an der Schule Fachlehrkräfte für Textilarbeit mit Werken vorhanden sind.

  • 12) Das Sozialpraktikum ist bis zum Ende der Jahrgangsstufe 10 abzuleisten (vgl. auch § 62 Abs. 2); es soll zumindest teilweise in der unterrichtsfreien Zeit abgeleistet werden. Das Nähere regelt das Staatsministerium.

  • 13) Eine Sportstunde kann von der Jahrgangsstufe 7 in die Jahrgangsstufe 5 oder 6 verlegt werden. Die Erteilung als Differenzierter Sportunterricht ist möglich.

  • 14) Die dritten Sportstunden in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 können Profil verstärkend eingesetzt werden (z.B. Tanz, Pantomime, Bewegungskünste). Sie können auch ganz oder teilweise in die Unterstufe verlagert werden. Die Erteilung als Differenzierter Sportunterricht ist möglich.

  • 15) Die (verpflichtenden) Intensivierungsstunden sollen in den Kernfächern (vgl. § 44 Abs. 2) eingesetzt werden. Die Intensivierungsstunde in der Jahrgangsstufe 7 soll in geteilter Klasse in der ersten Fremdsprache stattfinden.

  • 16) Im Rahmen der von der Kultusministerkonferenz vorgegebenen 265 Wochenstunden sind von den Schülerinnen und Schülern mindestens fünf Stunden ggf. unter Berücksichtigung des Wahlunterrichts individuell zu wählen (flexible Intensivierungsstunden).

  • 17) WSG-W: Geschichte und Sozialkunde werden in Jahrgangsstufe 10 gekoppelt.