Berufliche Orientierung auf der Fachmesse „vocatium“


 Die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe besuchten in diesem Schuljahr erstmalig die „vocatium“, eine Fachmesse zur beruflichen Orientierung für Ausbildung und Studium, in Ingolstadt.


 

Im Unterschied zu vielen anderen Berufsorientierungsmessen handelt es sich nicht um eine sogenannte „Durchlaufmesse“, sondern die SchülerInnen informieren sich überwiegend in zuvor vereinbarten Einzelgesprächen mit Vertretern der ausbildenden Betriebe, Institutionen, Behörden, Schulen und Universitäten über ihren Traumberuf und sinnvolle Alternativen. „Die Schüler können sich quasi einen Personaler buchen“, umschreibt Tanja Fischer vom Veranstalter, dem Institut für Talententwicklung (IfT), die Grundidee des Konzepts.

Gleichzeitig üben die SchülerInnen dadurch aber auch die Situation eines Vorstellungsgesprächs ein. Denn nicht nur sie selbst haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, auch die Personalverantwortlichen der Firmen können sich einen ersten Eindruck von einem potentiellen Bewerber verschaffen. Zudem geben sie auf Wunsch Feedback zu mitgebrachten Bewerbungsunterlagen. Hat sich der Schüler gut auf das Gespräch vorbereitet, wird ihm das nach dem Gespräch schriftlich bestätigt - ein möglicher Pluspunkt bei einer folgenden „echten“ Bewerbung.



Ich sehe es auch ein Stück weit als Verantwortung der Firmen der Region, den jungen Leuten Hilfe bei der beruflichen Orientierung zu geben“, so Andreas Hamann von der Audi-AG. Deshalb gebe er den SchülerInnen nicht nur Informationen zu ihrem Wunschberuf, sondern zeige Ihnen auch die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten des Unternehmens auf.

Zusätzlich konnten Vorträge zu verschiedenen Themen wie z.B. „Berufsausbildung und Studium in den Berufen des Gesundheitswesens“ besucht werden. Auch spontane Gespräche mit den Ausstellern waren möglich und wurden vielfältig genutzt.

 

 Text: Eva Liebl

Fotos: Eva Liebl und Anna Wenzl