Ein Volumen von 5 Milliarden Euro

 

Über eine solch gewaltige Summe kann die Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt maximal verfügen.  Das und weitere interessante Fakten erfuhr die Klasse 9a am Freitag, den 23. Februar, bei ihrem Besuch in der Sparkassenfiliale der Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt.

 

 

Bei einem eineinhalbstündigen Vortrag von Frau Osiander aus der Abteilung des Vorstands-Sekretariats wurde die 9a über die Fusion der Sparkassen Ingolstadt und Eichstätt informiert. Da bei dieser Fusion zwei „gute“ Banken beteiligt waren, gingen kaum Arbeitsplätze verloren, was Frau Osiander erleichtert versicherte. Trotzdem wurden einige Mitarbeiter versetzt und man kannte auf einmal nicht mehr alle Namen der Angestellten, die an einem vorbei laufen. Zu diesem Zweck hatte man eine „Namenswiese" installiert. Darauf sind alle Mitarbeiter aus der Eichstätter Filiale zu sehen und man kann, wenn man einen Namen nicht weiß, dort nachsehen.

Bei der Führung durch das Haus bekamen die Schüler auch den Raum zu sehen, in dem die Schließfächer gelagert sind. Der Raum, so Frau Osiander, ist durch Stahlbetonwände und mit einer extrem dicken Stahltüre gesichert. In den Wänden sind sogar Sensoren eingeschlossen, die bei der kleinsten Erschütterung Alarm schlagen. Deswegen habe man oft Probleme, wenn in der Umgebung eine Baustelle ist. In diesen Raum wurde noch nie eingebrochen, wurde der Klasse versichert.

Die Sparkasse hat in der Umgebung Eichstätt-Ingolstadt einen Marktanteil von 50%. Die anderen 50% teilen sich alle anderen Banken in der Umgebung. Mitarbeiter beschäftigt die Sparkasse etwa 1000, aber dazu kommen noch ca. 100 Auszubildende. In unserer Umgebung hat die Sparkasse Eichstätt-Ingolstadt 48 Standorte inclusive die zwei Hauptstellen in Eichstätt und in Ingolstadt. Der Konzern betreut etwa 135.000 Kunden, also zehnmal so viele Menschen, wie in Eichstätt leben.

Anfang 2017 fand eine Fusion von der ehemaligen Sparkasse Eichstätt und der in Ingolstadt statt. Doch was passiert eigentlich bei einer solchen Fusion. Bei einer Fusion, bei der zwei „gute“ Sparkassen zusammengelegt werden, wie oben schon erwähnt, wird das Budget der Banken vereint und einige Mitarbeiter werden zwischen den Städten vertauscht. Ansonsten gehen weder viele Arbeitsplätze verloren, noch muss eine Bank schließen. Wenn zwei weniger „gute“ Banken fusionieren, kann dies durchaus der Fall sein. Man bezeichnet eine Bank als „gut“, wenn diese Bank gute Zahlen schreibt, also viel Gewinn macht.

Genau so ist auch der aktuelle Werbeslogan der Sparkasse: „GUT für die Region“. Damit ist unter anderem die Umfangreiche Finanzierung gemeint, die die Sparkasse im Landkreis betreibt. So wird zum Beispiel der ein oder andere Sportverein oder Jugendtreff von der Sparkasse Eichstätt-Ingolstadt finanziert.

Insgesamt war der Ausflug in die Sparkassenfiliale in Eichstätt sehr interessant und alle haben etwas gelernt. Wir danken Frau Osiander aus dem Vorstands-Sekretariat für die interessante Führung.

 

Von Julian Art und Felix Henze