Schüleraustausch (= Intercambio) mit Velez-Rubio

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Allgemeine Informationen

Velez-Rubio ist ein kleines Städtchen in der andalusischen Provinz Almería, das ungefähr sechs- bis siebentausend Einwohner hat. 

Der Schüleraustausch fand bereits zum dritten Mal statt und gehört damit zum festen Fahrtenprogramm des Willibaldgymnasiums. Ursprünglich geht er auf die Partnerschaft zwischen dem Naturpark Altmühltal und dem Parque Natural Sierra de María-Los Vélez zurück.

Am Schüleraustausch teilnehmen können Schüler der zehnten Jahrgangsstufe, die Spanisch als dritte Fremdsprache gewählt haben und, abhängig von der Kapazität die Schüler, die Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache in der zehnten Jahrgangsstufe belegt haben.

Der Austausch findet in einem zweijährigen Turnus statt. Das heißt, die Schüler der dortigen Schule IES José Marín besuchen unsere Schüler am Ende der zehnten Jahrgangsstufe. Der Gegenbesuch findet dann im darauffolgenden Schuljahr im Zeitraum um Ostern statt.

Link zur Homepage des IES José Marin

 

Intercambio 2016/17

Es ist nun das vierte Mal, dass wir am Willibald- Gymnasium Schüler des IES José Marín aus Vélez Rubio begrüßen durften. Vélez Rubio liegt in Andalusien, im Partnernaturpark des Naturparks Altmühltal, weswegen der Austausch beider Schulen auch ein lebendiger Ausdruck dieser gegenseitigen, jahrelangen Verbundenheit ist.

Am Samstag, den 24. Juni landeten die 24 spanischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften in München am Flughafen und wurden zwei Stunden später herzlich von ihren Gastfamilien in Eichstätt empfangen.

Nach einem Wochenende in den Familien stand dann am Montag zunächst gemeinsamer Unterricht auf dem Plan, bevor man die spanischen Gäste im Rahmen einer Assembly willkommen hieß. Diese Gelegenheit nutzten sie zu einer kleinen Gesangseinlage und zur Darbietung einer typischen Sevillana, eines spanischen Volkstanzes, um den Schülerinnen und Schülern des WG einen kleinen Einblick in die spanisch-andalusische Kultur zu geben. Auch die Spanier erhielten durch den Abi-Streich, der an diesem Tag stattfand, einen ersten, sehr lebhaften Eindruck von ihrer Partnerschule. Am Nachmittag traf man sich dann zu einem kleinen Spaziergang zur Willibaldsburg, wo der Besuch des dortigen Museums auf dem Programm stand.

Der Dienstagvormittag war nochmals dem gemeinsamen Unterricht gewidmet. Am Nachmittag wurde die Altstadt rund um den Eichstätter Dom besichtigt und unsere Gästen wurden von Herrn Landrat Knapp im Spiegelsaal der Residenz willkommen geheißen.Den Abschluss dieses Tages bildete ein Besuch des Naturparkbüros, wo die Schüler des IES José Marín von Herrn Würfleinbegrüßt wurden und einen Blick auf die dortige Ausstellung werfen konnten.

Am Mittwoch stand der Besuch der bayerischen Hauptstadt auf dem Programm, bei dem die Schülerinnen und Schüler während einer Stadtführung mehr zur Geschichte Münchens erfuhren.

Am darauffolgenden Tag ging es zunächst zur Tropfsteinhöhle Schulerloch und anschließend zum Kloster Weltenburg. Am frühen Nachmittag machtesich die Gruppe dann auf den Weg nach Mariaort bei Regensburg, wo eine Schifffahrt auf der Naab in einem originalgetreu nachgebauten, römischen Patrouillenboot auf die Schüler wartete.

Da die Fahrt in zwei Gruppen stattfand hatte die jeweils an Land gebliebene Schülergruppe ausführlich Gelegenheit, sich über das Leben der Legionäre auf den Patrouillenschiffen zu informieren. Außerdem erhielten die Schülerinnen und Schüler die Chance, selbst Rüstung, Schwert und Schild auszuprobieren. Davor oder danach wurde gerudert. Natürlich mit der, für ein solches Schiff selbstverständlichen Disziplin an Bord: „Pfiff, eins, zwei, drei…und bitte alle im Takt und die Ruder parallel zueinander!!!“

Roemerboot

Am Ende hieß es, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und eine Strecke über 140 Meter auf Zeit zu bewältigen. Dabei gewann die zweite Gruppe um Frau Brunner, Herrn Gea und Dietmar Roth mit einer knappen Sekunde Vorsprung. Etwas geschafft und mit Schwielen an den Händen, aber auch zufrieden machte man sich anschließend auf den Rückweg nach Eichstätt.

Den Abschluss des offiziellen Programms bildete am Freitag ein Besuch des Museum Mobile der AUDI in Ingolstadt sowie ein kleiner Spaziergang durch die Ingolstädter Fußgängerzone.

Am späten Samstagnachmittag traf man sich noch am Eichstätter Altstadtfest, um den Austausch mit einem letzten gemeinsamen Foto zu beschließen.

Als der Bus unsere Gäste in der späten Samstagnacht abholte, flossen dann doch noch viele Tränen, während sich die Schülerinnen und Schüler voneinander verabschiedeten.

Im Rückblick war der mittlerweile vierte Austausch des WG mit dem spanischen IES José Marín wieder ein voller Erfolg! Neue Freundschaften wurden geknüpft, neue Kulturen kennengelernt und alle blicken schon voller Vorfreude auf den Gegenbesuch unserer Schüler am IES José Marín im nächsten Schuljahr!

 

 

Intercambio  2015/16

Bereits zum dritten Mal besuchten Schüler des Willibaldgymnasiums im Schuljahr 2015/16 ihre Austauschpartner am IES José Marín in Velez-Rubio. Am Ende der Osterferien war es dann schließlich so weit. 21 Schülerinnen und Schüler der Q11 machten sich voller Vorfreude und mit unzähligen bayerischen Spezialitäten im Gepäck auf den Weg nach Andalusien.

Nach einer achtstündigen Reise und einem warmen Willkommensgruß auf der Plaza del Rey in Velez- Rubio konnten die Schüler bereits an diesem ersten Abend die spanische Lebensart genießen. Tapas, Fiesta im Pub, ElClásico (das Fußballspiel zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid), Cola Cao (einem spanischen Kakao) und spanische Kicker Automaten.

Während des einwöchigen Aufenthalts standen neben den Schulbesuchen und dem Empfang bei den Bürgermeistern der Städte Velez-Rubio und Velez-Blanco zahlreiche Ausflüge auf dem Programm. Den Höhepunkt bildete zweifelsohne die Besichtigung der Alhambra in Granada, eine Anlage, die den arabischen Herrschern als Palast und Rückzugsort diente. Außerdem wurden die Cueva de los Letreros, eine „Höhle“ mit Skizzen aus dem 5. Jahrtausend vor Christus, die Karsthöhlen in Sorbas, das Dorf Mojacár sowie der Nationalpark „Cabo de Gata-Níjar“ besucht. 

Den Abschluss der Reise bildete eine ausgelassene „Cenatípica“ in dem Dorf Marías bevor es nach einem tränenreichen Abschied zurück in die bayerische Heimat ging.

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