Das Leben mit anderen Augen sehen

 

Das hast du super gemacht!“ „Eigentlich wollte ich dir schon immer sagen, was ich richtig gut an dir finde.“ „Ganz toll, sehr gut!“ Angenehm fühlt es sich an, solch positive Worte zu hören. Aber diese selbst auszusprechen, wirkt vielleicht seltsam ungewöhnlich. Besonders in einer Zeit, in der es fast schon zur Gewohnheit geworden ist, von verschiedensten Seiten nur negativ beschallt zu werden. „Du Arsch!“, „Was soll denn das, du Versager!“ „ Wie siehst denn du schon wieder aus?“ Diesen und ähnlichen Phrasen sind viele Menschen in unserer Welt fast täglich ausgesetzt. Und wem zu diesem Thema gerade einmal nichts mehr einfallen sollte, der kann sich in der Medienlandschaft und in den Foren des Internets leicht über aktuelle Trends und die neuesten Sprüche informieren.


Auf den Tagen der Orientierung wurde der Spieß einfach einmal umgedreht. Schülerinnen und Schüler sollten sich gegenseitig sagen, was sie gut am anderen finden. Dies war nicht nur ungewohnt und fühlte sich eigenartig an. Augenblicklich wurde auch klar: „Um jemandem etwas Positives zu sagen, muss ich ihn doch eigentlich auch kennen.“ „Nur einer Person, mit der ich Erfahrungen und Erlebnisse teile, kann ich auch ehrlich ein Feedback geben.“



Deshalb galt es nun sich gegenseitig richtig kennenzulernen. Bei vielen Aktionen wurde der Blick auf sich, die anderen und die Gemeinschaft gerichtet. Auch bei Tischtennis, Kicker und Brettspielen innerhalb der geräumigen Unterkunft und bei Fußball, Basketball und Volleyball auf den weitläufigen Außenanlagen gab es zudem zahlreiche Gelegenheiten.


Durchgeführt und begleitet wurden diese Tage der Orientierung von Mitarbeitern der Diözese Eichstätt und von Studenten und Studentinnen der Sozialen Arbeit, der Sozial- und Religionspädagogik der Uni Eichstätt. All diesen fleißigen innovativen Händen sagen wir, ganz im Sinne dieser Tage für ihr großes Engagement und ihre kreativen Ideen von Herzen „Danke!“.

Text und Foto: Björn Simnacher

 

 



Das Leben mit anderen Augen sehen

Das hast du super gemacht!“ „Eigentlich wollte ich dir schon immer sagen, was ich richtig gut an dir finde.“ „Ganz toll, sehr gut!“ Angenehm fühlt es sich an, solch positive Worte zu hören. Aber diese selbst auszusprechen wirkt vielleicht seltsam ungewöhnlich. Besonders in einer Zeit, in der es fast schon zur Gewohnheit geworden ist, von verschiedensten Seiten nur negativ beschallt zu werden. „Du Arsch!“, „Was soll denn das, du Versager!“ „ Wie siehst denn du schon wieder aus?“ Diesen und ähnlichen Phrasen sind viele Menschen in unserer Welt fast täglich ausgesetzt. Und wem zu diesem Thema gerade einmal nichts mehr einfallen sollte, der kann sich in der Medienlandschaft und in den Foren des Internets leicht über aktuelle Trends und die neuesten Sprüche informieren.

Auf den Tagen der Orientierung wurde der Spieß einfach einmal umgedreht. Schülerinnen und Schüler sollten sich gegenseitig sagen, was sie gut am anderen finden. Dies war nicht nur ungewohnt und fühlte sich eigenartig an. Augenblicklich wurde auch klar: „Um jemandem etwas Positives zu sagen, muss ich ihn doch eigentlich auch kennen.“ „Nur einer Person, mit der ich Erfahrungen und Erlebnisse teile, kann ich auch ehrlich ein Feedback geben.“

Deshalb galt es nun sich gegenseitig richtig kennenzulernen. Bei vielen Aktionen wurde der Blick auf sich, die anderen und die Gemeinschaft gerichtet. Auch bei Tischtennis, Kicker und Brettspielen innerhalb der geräumigen Unterkunft und bei Fußball, Basketball und Volleyball auf den weitläufigen Außenanlagen gab es zudem zahlreiche Gelegenheiten.

Durchgeführt und begleitet wurden diese Tage der Orientierung von Mitarbeitern der Diözese Eichstätt und von Studenten und Studentinnen der Sozialen Arbeit, der Sozial- und Religionspädagogik der Uni Eichstätt. All diesen fleißigen innovativen Händen sagen wir, ganz im Sinne dieser Tage für ihr großes Engagement und ihre kreativen Ideen von Herzen „Danke!“.