Kosmas Dandl ist Regionalsieger

 

Beim Regionalentscheid "Jugend forscht" hat Kosmas Dandl aus der Q11 den ersten Platz erreicht. Mit ihm freuten sich Maren Bauer als betreuende Physiklehrerin und aus der Schulleitung Heribert Netter und Claus Schredl über diesen Erfolg:

 

Was hat Kosmas erforscht: Er hat – vereinfacht ausgedrückt - einen Mechanismus entwickelt, mit dem ein Fahrradanhänger zusätzlich und koordiniert mit dem Fahrrad angetrieben werden kann. Im März steht jetzt dann die nächste Entscheidung auf Oberbayernebene an.

Wer es genau wissen will - Kosmas hat auch noch eine detaillierte Beschreibung seines Experiments vorbereitet:

„Ich will einen Kinderfahrradanhänger mit einem Kraftsensor in der Deichsel und zwei Elektromotoren ausstatten. Der Kraftsensor besteht aus einem Biegeträger aus Aluminium, einem Laser und zwei Photodioden. Die Zugkraft des Anhängers verbiegt den Träger und lässt so den Punkt des Lasers über die zwei Photodioden wandern, so dass die Spannungsdifferenz zwischen den zwei Ausgängen des Operationsverstärkers ausgegeben wird. Dieser Wert wird durch den Adurino ausgerechnet und so die Kraft als Zahlenwert verwendet. Mit diesem Wert kann der Motortreiber und dadurch die Motoren selbst angesteuert werden kann. Durch diese Messmethode fährt der Anhänger immer so schnell wie der Fahrradfahrer, der ihn normalerweise ziehen müsste. Man hätte auch einen U-förmigen Träger an der Kupplung einbauen können, bei dem man auch die Kraft messen könnte. Dabei ist aber die Lichtabschottung sehr schwer. Und das Erzeugen eines genauen Laserpunkts ist auch schwierig. Wenn der Kraftmesser in der Deichsel eingebaut ist, kann man das Licht einfach durch ein größeres Rohr, das man über Deichsel und Biegeträger schiebt, abschirmen. Außerdem ist bei der von mir verwenden Bauart innerhalb der Deichsel der Vorteil, dass es keine störenden Elemente in Nähe der Pedale des Fahrrads gibt. Der U-förmige Träger wäre so nah an den Pedalen, dass man eventuell dagegen stoßen könnte."