Preisverleihung bei der Eichstätter Matheolympiade

Mathematik-Olympioniken ausgezeichnet

EIMO - Die Mathematikolympiade für Eichstätt

 

In einem Aquarium schwimmen 2 rote, 20 blaue und 3 grüne Fische. Gelegentlich begegnen sich zwei. Wenn sie von gleicher Farbe sind, passiert nichts. Haben sie verschiedene Farben, nehmen beide die dritte Farbe an. Wie könnten sich die Fische der Reihe nach begegnen, damit am Ende alle Fische die gleiche Farbe haben?

Für dieses Problem (aus der 5. Jahrgangsstufe) eine richtige Lösung zu finden und seine Überlegungen auch noch ausführlich zu begründen, das könnte eine der Aufgaben bei der  Mathematikolympiade in Eichstätt, kurz EIMO sein. Ähnliche Aufgaben waren auch im Schuljahr 2016/17 zu lösen. Um letztendlich zu den Siegern zu gehören, mussten in zwei Runden je drei Knobel- und Kniffel-Aufgaben gelöst und mathematisch richtig und vollständig aufgeschrieben werden.

 

Entstehung des Wettbewerbs

 

Der „Mutterwettbewerb“ von EIMO ist der Mathematikwettbewerb FÜMO (Fürther Mathematikolympiade), der von Lehrern des Gymnasiums im mittelfränkischen Schwabach (für die Klassen 5 bis 11) ins Leben gerufen wurde.

Seit dem letzten Schuljahr nehmen das Willibald-Gymnasium, das Gabrieli-Gymnasium und die Knaben-Realschule Rebdorf als Vertreter Oberbayerns teil.                                                                                                     

EIMO 9 – Mathematik für Eichstätt

 

In diesem Schuljahr traten 16 Schülerinnen und Schüler zum Wettbewerb in den fünften bis achten Jahrgangsstufen an. In zwei Runden konnten die jungen Teilnehmer nicht nur ihre mathematischen Kenntnisse aus der Schule einbringen. Gefragt waren einmal Phantasie, um sich auf die zum Teil ungewöhnlichen Fragen einzulassen und zum zweiten die Bereitschaft, neue ungewöhnliche Lösungswege zu finden. Der Weg ist das Ziel und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass nicht immer die Klassenbesten bei diesem Wettbewerb erfolgreich sind. Eine gewisse Portion Durchhaltevermögen gehört dazu, um sich in den zwei Runden durchzusetzen. Dies betonte Gerhard Keß (Organisator des Wettbewerbs) anlässlich der Preisverleihung in Rebdorf. Erfreulich ist, dass die Mädchen diese Art der Mathematik wohl bevorzugen, was sich an der Teilnehmerzahl der Mädchen gegenüber den Jungen ablesen lässt. Die Sieger erhielten einen von der Städtischen Sparkasse gestifteten Buchgutschein, den sie nicht unbedingt in mathematischen Lesestoff umtauschen müssen.

 

Die diesjährige Preisverleihung fand heuer bei schönstem Sonnenschein im Pausehof der Realschule Rebdorf statt. Übergeben wurden die Siegerurkunden und Gutscheine von den jeweiligen Schulleitern der drei teilnehmenden Schulen.

 


Stolz präsentieren die Gewinner der Eichstätter Mathematik Olympiade ihre Urkunden und Buchgutscheine.

 

 

 

Die Preisträger aus dem Willibald-Gymnasium:
Pia Dirsch  -  Lucia Babin  -  Leonie Goldfuß