EIMO - Die Mathematikolympiade für Eichstätt am WG

Am 22. Februar hat die zweite Aufgabenrunde 2016/17 begonnen!
Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen und zu den Aufgaben für die Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 8.

Wozu ein solcher Wettbewerb?

 In einem Aquarium schwimmen 2 rote, 20 blaue und 3 grüne Fische. Gelegentlich begegnen sich zwei. Wenn sie von gleicher Farbe sind, passiert nichts. Haben sie verschiedene Farben, nehmen beide die dritte Farbe an. Wie könnten sich die Fische der Reihe nach begegnen, damit am Ende alle Fische die gleiche Farbe haben?

Für dieses Problem (aus der 5. Jahrgangsstufe) eine richtige Lösung zu finden und seine Überlegungen auch noch ausführlich zu begründen, das war eine der Aufgaben bei der Mathematikolympiade in Eichstätt, kurz EIMO.

Bei diesem Wettbewerb geht es nicht nur darum, wer die besten mathematischen Kenntnisse besitzt, viel wichtiger sind Phantasie, um sich auf ungewöhnliche Fragen einzulassen, und die Bereitschaft, neue und ungewöhnliche Lösungswege zu finden. So sind es nicht immer die Klassenbesten, die bei diesem Wettbewerb erfolgreich sind.

Vor allem aber braucht man eine gehörige Portion Durchhaltevermögen, um die zwei Runden mit je drei Knobel- und Kniffelaufgabendurchzustehen. Die Fähigkeit, Eigeninitiative zu entwickeln und selbständig zu arbeiten, werden in unserer Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Entstehung des Wettbewerbs

Der „Mutterwettbewerb“ von EIMO ist der Mathematikwettbewerb FÜMO (Fürther Mathematikolympiade), der vor siebzehn Jahren von Lehrern eines Gymnasiums im mittelfränkischen Schwabach (für die Klassen 5 bis 11) ins Leben gerufen wurde.

Das Willibald-Gymnasium nimmt als Vertreter Oberbayerns teil. Der Kreiswettbewerb, an dem seit dem Schuljahr 2009/10 auch das Gabrieli-Gymnasium teilnimmt, erhielt den Namen EIMO (Eichstätter Mathematik-Olympiade).