EIMO - Die Mathematikolympiade für Eichstätt am WG

In einem Aquarium schwimmen 2 rote, 20 blaue und 3 grüne Fische. Gelegentlich begegnen sich zwei. Wenn sie von gleicher Farbe sind, passiert nichts. Haben sie verschiedene Farben, nehmen beide die dritte Farbe an. Wie könnten sich die Fische der Reihe nach begegnen, damit am Ende alle Fische die gleiche Farbe haben?

Für dieses Problem (aus der 5. Jahrgangsstufe) eine richtige Lösung zu finden und seine Überlegungen auch noch ausführlich zu begründen, das war eine der Aufgaben bei der diesjährigen  Mathematikolympiade in Eichstätt, kurz EIMO. Um letztendlich zu den Siegern zu gehören, mussten in zwei Runden je drei Knobel- und Kniffelaufgaben gelöst sowie mathematisch richtig und vollständig aufgeschrieben werden.

Entstehung des Wettbewerbs

Der „Mutterwettbewerb“ von EIMO ist der Mathematikwettbewerb FÜMO (Fürther Mathematikolympiade), der vor siebzehn Jahren von Lehrern eines Gymnasiums im mittelfränkischen Schwabach (für die Klassen 5 bis 11) ins Leben gerufen wurde.

Seit dem letzten Schuljahr nimmt das Willibald-Gymnasium als Vertreter Oberbayerns teil. Der Kreiswettbewerb, an dem seit dem Schuljahr 2009/10 auch das Gabrieli-Gymnasium teilnimmt, erhielt den Namen EIMO (Eichstätter Mathematik-Olympiade).

Überwältigend war im ersten Jahr die Beteiligung vor allem bei den sechsten Klassen.

Wozu ein solcher Wettbewerb?

Bei diesem Wettbewerb geht es nicht nur darum, wer die besten mathematischen Kenntnisse besitzt, viel wichtiger sind Phantasie, um sich auf ungewöhnliche Fragen einzulassen, und die Bereitschaft, neue und ungewöhnliche Lösungswege zu finden. So sind es nicht immer die Klassenbesten, die bei diesem Wettbewerb erfolgreich sind. Vor allem aber braucht man eine gehörige Portion Durchhaltevermögen, um die zwei Runden durchzustehen. Die Fähigkeit, Eigeninitiative zu entwickeln und selbständig zu arbeiten, werden in unserer Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung gewinnen.

 Preisträger 2008/2009:

  • 5. Klassen: Josef Wittmann, Paul Linder und Maximilian Werner
  • 6. Klassen: Esther Laumeyer, Franziska Lechner und Sarah Kohler
  • 7. Klassen: Georg Hertle und Stefan Kater