Schulgeographentag 2016

   
Vom 10.-12.03.2016 fand in Eichstätt der 17. Bayerische Schulgeographentag statt.

Kooperationspartner waren:

 

 

Grundschüler der 4. Klasse "Am Graben" beim GeoCaching am WG

 

(v.l.) Der Eichstätt Landrat und Schirmherr des Bayerischen Schulgeographentages, Anton Knapp, gemeinsam mit Ministerialrat Adolf Präbst (Bay. Kultusministerium), Prof. Dr. Ingrid Hemmer (Professur für Didaktik der Geographie an der KU), Privatdozent Dr. Michael Streifinger (Verband der Bayerischern Schulgeographen) und Claus Schredl (Leiter des Willibald-Gymnasiums). (Foto: Schulte Strathaus/upd)

 

Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen betreuten die Dozenten des Schulgeographentages medial.

 

(v.l.) Ursula Zitzelsberger (Verband der Bayerischern Schulgeographen), Anna Günther (Süddeutsche Zeitung), Martin Güll (Vorsitzender des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag), Prof. Dr. Ingrid Hemmer, Dr. Jörg Steinwagner (Landeselternvereinigung), Prof. Dr. Werner Gamerith (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geographie) und Dr. Markus Pillmayer (IHK München/Oberbayern) diskutierten über die Relevanz des Faches Geographie und dessen Entwicklungsperspektiven im Schulunterricht. (Foto: Schulte Strathaus/upd)

 

17. Bayerischer Schulgeographentag in Eichstätt

Kreativ, innovativ, nachhaltig. Mehr als 150 Lehrkräfte und Wissenschaftler tauschen sich auf dem 17. Bayerischen Schulgeographentag in Eichstätt aus.

Eichstätt: „Hier wird zusammengebracht und vernetzt, was im Sinne eines bestmöglichen Geographieunterrichts in Bayern zusammengehört! Die Fachwissenschaft und Fachdidaktik Geographie als Ideenentwickler und fachlicher Quell, der Schulgeographenverband als Interessensvertreter und die Schule mit ihren Geographielehrern und Schülern als Ort der kreativen praktischen Umsetzung.“

Mit diesen Worten begrüßte Landrat Anton Knapp, Schirmherr der Veranstaltung, die mehr als 150 Fachwissenschaftler, Fachdidaktiker und Fachlehrkräfte, die sich am 11.03. zum 17. Bayerischen Schulgeographentag in Eichstätt zusammengefunden hatten.

Übergeordnetes Ziel der traditionsreichsten und größten bayerischen Fortbildungsveranstaltung für Geographielehrkräfte, die dieses Jahr unter dem Motto „Geographie unterrichten 2016 – kreativ, innovativ, nachhaltig“ erstmals in Eichstätt stattfand ist es, eine Austauschplattform zu bieten, um so den Geographieunterricht in Bayern kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Um die Veranstaltung in ihrer gesamten Vielfalt umzusetzen hatten sich hierzu der Verband der Bayerischen Schulgeographen, die Professur für Didaktik der Geographie an der Katholischen Universität sowie das Willibald-Gymnasium Eichstätt zusammengefunden und gemeinsam die Organisation übernommen. Das reichhaltige Angebot, aus dem die sichtlich begeisterten Lehrkräfte wählen konnten, umfasste mehr als 25 Vorträge, Seminare und Workshops ebenso renommierter wie auch profilierter Referenten, welche die gesamte Bandbreite des aktuellen Geographieunterrichts abdeckten. Hinzu kamen Arbeitstreffen zwischen Seminarlehrern, Fachdidaktikern und Vertretern des Kultusministeriums sowie des Instituts für Schulentwicklung und Bildungsforschung in München, in denen die gesamte Bandbreite der bayerischen Geographielehrerbildung intensiv erörtert wurde. Eine große Poster- und Verlagsausstellung sowie zahlreiche Exkursionen nach Eichstätt und Umgebung rundeten die Veranstaltung ab. Ein besonderes Highlight stellte schließlich die abendliche bildungspolitische Diskussion dar, die u.a. mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag, Martin Güll, mit dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Geographie, Prof. Dr. Werner Gamerith und dem Vorstandmitglied in der Landeselternvereinigung, Herrn Dr. Jörg Steinwagner ausgesprochen hochklassig besetzt war.

Die besondere Bedeutung der Veranstaltung wurde auch durch den hochrangigen Vertreter des Kultusministeriums, Herrn Leitenden Ministerialrat Adolf Präbst unterstrichen, der in seinem Grußwort betonte, wie wesentlich ein beständiger Austausch der Universitäten, Schulen und Verbände für eine bestmögliche schulische Bildung und einen zeitgemäßen Geographieunterricht ist und welche wichtige Funktion der Bayerische Schulgeographentag in Eichstätt dahingehend übernimmt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen jedoch diejenigen, die von einem solchen Austausch am meisten profitieren sollten: Die Schüler des Willibald-Gymnaisums und der Grundschule am Graben, für die sich die Veranstalter ein eigenes Schülerprogramm ausgedacht hatten, das von Geocaching über die Arbeit mit Geographischen Informationssystemen bis hin zu einer intensiven Diskussion der Probleme einer Nachhaltigen Entwicklung in Südamerika reichte und das damit einmal mehr auch verdeutlichte, wie ungemein vielfältig, interessant und bedeutsam der Geographieunterricht in Bayern für alle Generationen ist.