Eine Reise auf die Insel Helgoland

Exkursion des P-Seminars Geographie der Q12

Nach 16-stündiger Fahrt erreichten die 13 Schüler und Schülerinnen sowie zwei Lehrkräfte des Geographie-Seminars des Willibald-Gymnasiums Eichstätt die Nordseeinsel Helgoland. Dort angekommen bezogen sie ihre Zimmer in der internationalen Jugendherberge Helgolands. Am Abend begann auch schon das straffe Programm, welches von den Schülern selbst geplant wurde, mit einer Einführung in die rechtliche Lage der zollfreien Sonneninsel. Aufgrund der Wetterlage wurde dieses jedoch schon am darauffolgenden Tag völlig auf den Kopf gestellt. Neben Führungen Externer trugen die Schüler fleißig dazu bei, die Exkursion lehrreich sowie interessant zu gestalten und erfolgreich durchzuführen. Unter anderem wurden die großflächige Bunkeranlage Helgolands, das Museum, das Aquarium, die Vogelwarte und auch die Biologische Anstalt sowie die Feuerwehr mit fachkundigen Führern besucht. Außerdem nahmen die Schüler an einer Bootstour rund um Helgoland teil, bei der sie einige Highlights Helgolands besichtigen konnten und nach welcher sie völlig durchnässt die Insel wieder erreichten. Diese Highlights waren unter anderem die Lange Anna, das Wahrzeichen Helgolands, und die Nebeninsel, die sogenannte Düne. Dorthin fuhren die Schüler bereits kurze Zeit darauf, wo sie viele schöne und idyllische Eindrücke sammelten. Beeindruckt waren sie auch von der Tier- und Pflanzenwelt, die ihnen durch den Naturlehrpfad näher gebracht wurde. Sie erhielten überdies einen Einblick in die Geschichte und die geographische Lage Helgolands. Riesengroß war die Anspannung der Gruppe, als bekannt wurde, dass sie die Heimreise aufgrund eines Sturms nicht am geplanten Abreisetag antreten konnten, da der Fährverkehr auf ungewisse Zeit eingestellt wurde. Das Planungsteam des Seminars musste nun die gesamte Abreise neu planen und für ihr Gelingen sorgen. Dabei entstanden mehrere Kooperationsprobleme mit der deutschen Bahn, wobei jedoch letztendlich eine kostenneutrale Lösung gefunden werden konnte. Trotz alledem kamen die Schüler am darauffolgenden Tag sicher mit der Fähre aufs Festland und mit dem Zug zurück nach Ingolstadt. Sie fanden die Verzögerung aber nicht schlimm, da sie nun einen Tag länger schulfrei hatten.

 

Gruppenfoto der Klasse mit Projektleiter Gerhard Keß